Das Jahr 2017

Deutsche Meisterschaft in Gleina

Die 35. Gleinaer Schleife

Auf dem Weg nach Gleina machten wir einen Zwischenstopp in Weimar, um den dort stattfindenden Zwiebelmarkt einen Besuch abzustatten. Hier gab es neben vielen kulinarischen Köstlichkeiten auch Produkte wie Zwiebelkränze und Gemüse aus der umliegenden Gegend.  

Doch die Frauen zog es immer wieder in sonderbare Geschäfte, die Ernst und mir so gar nicht zusagten.

Doch so viel Shopping macht hungrig. Da kam uns ein kleiner Leckerbissen mit einem kleinen Getränk gerade recht. 

So konnten wir gestärkt die Reise fortsetzen und in Laucha übernachten. Ganz in der Nähe würde die "Himmelsscheibe" von Nebra gefunden. Abends trafen wir noch einige Sportfreunde, wo die letzten Neuigkeiten ausgetauscht wurden. Am nächsten Morgen fuhren wir in das 1300 Einwohner zählende Gleina in

Sachsen-Anhalt. Nur durch die Unterstützung von vielen Freiwilligen dieses Ortes, konnte wieder ein reibungsloser und toller Gehertag stattfinden.

Bei unserer Ankunft waren schon die 30 km und 50 km voll im Gange.

Ein herrlicher Tag mit blauem Himmel machten den Wettkampf zu einem, mit geradezu idealen Bedingungen. Währe da nicht der starke Westwind gewesen, der auf der Schleife immer mehr Körner kostete. So haben nicht wenige ihre eigentliche Zielzeit nicht wie gewohnt erreichen können.

Zwischendurch starteten die jugendlichen Teilnehmer.

Nun waren die Frauen am Start. Fünf Teilnehmerinnen aus Groß-Gerau wollten hier ihre Leistung abrufen und am Ende standen alle auf dem "Treppchen". Nicole war die schnellste Frau im ganzen Feld. Uschi konnte die Goldmedaille und Margarete die Silbermedaille erzielen. Brigitte und Moni waren mit der Silbermedaille sehr zufrieden. Und schließlich konnte eine Goldmedaille in der Mannschaftswertung, mit Nicole, Brigitte und Moni den Wettkampf abrunden.  

Ob es noch einmal eine Gleinaer Schleife geben wird ist ungewiss. Dafür war diese Veranstaltung für jeden Teilnehmer etwas ganz besonderes.

Endlich im Ziel.

Nun waren die Männer am Start. Werner konnte in der am stärksten besetzten 

M 60 einen guten 5. Platz erzielen und war froh, das Jahr mit einer guten Leistung abschließen zu können.

Natürlich traten auch Teilnehmer aus anderen Ländern wie Ungarn, England, Polen und Frankreich an, um sich auf den 30 km und 50 km z.B. eine Qualizeit für andere internationale Wettkämpfe zu holen. Nach den Wettkämpfen kamen die Siegerehrungen.

Leider haben wir erst jetzt erfahren, das am 6. Juni Hans Kehrer plötzlich und unerwartet verstorben ist. Er bleibt uns in Erinnerung nicht nur als einer der besten Seniorengeher, sondern als freundlicher, kollegialer Sportsfreund.